Für Softwarehäuser mit HubSpot und Abo-Geschäft

Bevor der Käufer Ihren ARR prüft, prüfe ich ihn.

Vor einem Verkauf, einer Nachfolge, dem Einstieg eines Investors oder einer Finanzierungsrunde gleiche ich Ihren wiederkehrenden Umsatz mit Verträgen, Rechnungen, Zahlungseingängen und Buchhaltung ab. Jede Zahl führt bis zum Beleg. Was nicht zusammenpasst, wissen Sie dann vor der Gegenseite.

Ergebnis am Testdatensatz der Velmont Software GmbH, einer erfundenen Firma mit 590 aktiven Kunden, Stichtag 30.09.2026:

ARR
11,49 Mio. €
+799 T€ in zwölf Monaten
Net Revenue Retention
101,1 %
Gross Revenue Retention 96,0 %
Abstimmung der Brücke
0,00 €
auf beiden Rechenwegen
Befunde mit hoher Wirkung
42
aus 23 Prüfregeln, jeder mit Datensatz

Wo ARRproof in einer Transaktion liegt

Bevor die Gegenseite Fragen stellt, sind Ihre Zahlen belegt und die Lücken bekannt. Wer früh anfängt, hat Zeit, sie zu schließen.

  1. HeuteDer Termin steht oder zeichnet sich ab.
  2. ARRproofIch werte HubSpot, Rechnungen, Bank und Buchhaltung aus und lege nach zwei bis drei Wochen die Befundliste vor.
  3. BereinigungWas sich vorher korrigieren lässt, wird korrigiert, auf Wunsch von uns direkt in HubSpot.
  4. DatenraumZahlen und Exporte liegen bereit, jede bis zum Beleg nachvollziehbar.
  5. Due DiligenceDer Prüfer der Gegenseite arbeitet mit denselben Daten.
  6. SigningOffene Datenfragen sind bis dahin geklärt.

Worauf ich bei Ihrem ARR schaue

Drei Stellen, an denen ich bei gewachsenen Softwarehäusern zuerst nachsehe, weil ein Käufer dort am genauesten hinschaut.

Schematische ARR-Brücke: vom ARR am Anfang über Neukunden, Wechsel aus der Wartung, Ausbau nach Menge und Preis, Reduzierung und Kündigung zum ARR am EndeARR AnfangNeukundenWechsel aus WartungAusbau MengeAusbau PreisReduzierungKündigungARR Ende
Schematische Darstellung

Die ARR-Brücke

Die Brücke zeigt, wie aus dem ARR von vor zwölf Monaten der ARR von heute wird, mit Neukunden, Ausbau, Reduzierung und Kündigungen. Ein Käufer liest daraus, woher das Wachstum kommt.

Verzerrt wird sie gern an zwei Stellen. Wechselt ein Wartungskunde ins Abo, zählt er schnell als Neukunde. Und eine Preiserhöhung landet im selben Topf wie zusätzliche Lizenzen. Ich trenne beides und rechne die Brücke auf zwei Wegen, bis sie ohne Rest aufgeht.

Schematische Kohortenkurve: derselbe Jahrgang, einmal nach Vertragsbeginn und einmal nach dem CRM-Feld Kunde seit gebildet, zeigt einen anderen Verlauf120 %100 %StartJahr 1Jahr 2Jahr 3Jahr 4aus den Verträgenaus „Kunde seit“
Schematische Darstellung

Kohorten und Net Revenue Retention

Bleiben Kunden, und kaufen sie mit der Zeit mehr? Dafür werden sie nach dem Jahr ihres Starts gruppiert, und man verfolgt den Umsatz jedes Jahrgangs.

Der Start muss aus den Verträgen kommen. Das Feld „Kunde seit“ im CRM ist in gewachsenen Portalen selten verlässlich gepflegt. Wer danach gruppiert, mischt Kunden in den falschen Jahrgang, und die Kurve erzählt eine andere Geschichte.

Schematischer Abgleich je Kunde von Vertrag, Rechnung und Zahlung, dazu je Monat Rechnungen gegen die Erlöskonten der BuchhaltungVertragRechnungZahlungKunde Apasst durchgehendKunde BZahlung über 90 Tage offenKunde CVertrag ohne RechnungKunde DRechnung ohne VertragJe Monat: Rechnungen gegen Erlöskonten
Schematische Darstellung

Vertrag, Rechnung, Zahlung, Buchhaltung

Der ARR steht im Vertrag. Ob er auch berechnet, bezahlt und gebucht wurde, zeigt erst der Abgleich, Kunde für Kunde und Monat für Monat.

Wo es auseinanderläuft, suche ich den Grund: Verträge ohne Rechnung, Rechnungen ohne Vertrag, offene Zahlungen, manuelle Buchungen. Jede Lücke kommt mit Datensatz und Betrag in die Befundliste, damit Sie die Erklärung haben, bevor jemand fragt.

Was Sie danach in der Hand haben

Alles als Ansicht zum Durchgehen im Termin und als Datei für Datenraum und Arbeitspapiere.

ARR-Brücke
ARR zum Stichtag und alle Bewegungen der letzten zwölf Monate, je Kunde
Kohorten
NRR, GRR und Kundenbindung je Startjahr
Abgleich
Vertrag, Rechnung und Buchhaltung für jeden Monat
Befundliste
jeder betroffene Datensatz mit HubSpot-ID und Betrag
Neugeschäft und Plan
Abschlussquote, Verlustgründe und der Abgleich Ihres Businessplans mit den Zahlen der Vergangenheit
Altverträge
Wartung und Hosting im ARR, Wechsel ins Abo und der Aufschlag dabei
Bereinigung
was vor der Prüfung in HubSpot korrigiert werden sollte, auf Wunsch von uns umgesetzt
Herkunft
für jeden Kunden der Weg von der Zahl bis zum Beleg

Was die Gegenseite sonst zuerst findet

Vier Befunde aus dem Testdatensatz. In einer Due Diligence wird über jeden davon gesprochen, wenn ihn die Gegenseite zuerst findet.

R03 Fakturierungslücke
147 T€

ARR aus neun aktiven Verträgen, zu denen es keine aktuelle Rechnung gibt

R02 doppelte Positionen
36 T€

ARR zu viel, weil vier Vertragspositionen doppelt im CRM stehen

R06 Debitor ohne CRM-Firma
169 T€

aus 23 Rechnungen an Debitoren, die es im CRM nicht gibt

R11 Betrag als TCV
114 Deals

mit dem Gesamtvertragswert im Feld Betrag, wo die übrigen den Jahreswert haben

Bewertet die Gegenseite Ihr Unternehmen nach einem Vielfachen des ARR, geht jeder Euro, den sie nicht anerkennt, mit diesem Faktor vom Kaufpreis ab.

Wie viel ARR an Wartungsverträgen hängt

Bei gewachsenen Softwarehäusern haben oft noch Kunden eine Kauflizenz mit Wartungsvertrag neben dem Abo. Ob ein Käufer diese Wartung als wiederkehrenden Umsatz anerkennt, ist eine Bewertungsfrage. Ich rechne alles mit und ohne Wartung und zeige, wie der Bestand bisher ins Abo gewechselt ist.

Schematischer Kundenbestand je Jahr: der Anteil mit Abo wächst, der Bestand nur mit Wartung oder Hosting schrumpftKunden mit Abonur Wartung oder HostingJahr 1Jahr 2Jahr 3Jahr 4Jahr 5heute
Schematische Darstellung

Im Testdatensatz, Stichtag 30.09.2026:

Kunden nur mit Wartung oder Hosting
120
20 % der aktiven Kunden
ARR dieser Kunden
1,72 Mio. €
14,9 % des ARR
Wechsel ins Abo
213
seit 2016, davon 15 in den letzten zwölf Monaten
Aufschlag beim Wechsel
1,60×
Abo-MRR nach zwölf Monaten zur Wartung vorher, Median

So läuft es ab

Sie brauchen dafür keine neue Software. Ich arbeite mit Lesezugriff auf HubSpot und Exporten aus Ihren Systemen. Ausgewertet wird mit meinem eigenen Werkzeug, so ist jede Zahl reproduzierbar.

  1. Erstgespräch über Anlass, Termin und Ihre Systeme.

  2. Vertraulichkeitsvereinbarung, lesender Zugang zu HubSpot, Exporte aus ERP und Buchhaltung.

  3. Ich werte aus und lege Ihnen nach zwei bis drei Wochen die Befundliste vor.

  4. Wir gehen die Ergebnisse gemeinsam durch, danach bekommen Sie alle Unterlagen für den Datenraum.

Den Preis nenne ich Ihnen nach dem Erstgespräch. Er richtet sich danach, wie viele Verträge und Systeme zusammenkommen.

Für Prüfer und Investoren: Ist schon ein Prüfer beauftragt, arbeite ich ihm zu. Jede Zahl lässt sich bis zum Beleg nachvollziehen und als Datei übernehmen. Das Urteil bleibt beim Prüfer, CogniCore ist keine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Vertraulich von Anfang an

Vor einem Verkauf wissen meist nur wenige davon. Auf Ihrer Seite braucht es nur den Lesezugang zu HubSpot und die Exporte aus ERP und Buchhaltung. Wer davon erfährt, entscheiden Sie.

Vereinbarung zuerst

Bevor ich einen Datensatz sehe, unterschreiben wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

Nur lesend

Ich lese HubSpot und ändere dort nichts. Korrekturen gibt es nur auf Ihren ausdrücklichen Auftrag.

Lokal ausgewertet

Die Auswertung läuft auf meinem Rechner. Was ich aus HubSpot und Ihren Exporten bekomme, geht an keinen Cloud- oder KI-Dienst.

Nach 30 Tagen gelöscht

30 Tage nach der Übergabe lösche ich alle Daten, die ich von Ihnen bekommen habe.

Dominik Siegers
Über mich

Dominik Siegers

Ich bin Gründer und Geschäftsführer der CogniCore IT Solutions GmbH in Köln. Mit meinem Team helfe ich mittelständischen Unternehmen, ihre Abläufe klarer und planbarer zu machen, meist mit HubSpot als zentralem System. Außerdem bin ich autorisierter INQA-Coach für neue Geschäftsmodelle und den Arbeitsplatz der Zukunft.

Ich komme aus der IT und habe sechs Jahre ein IT-Systemhaus geführt. Als Berater habe ich Beteiligungen aus Sicht der Eigentümer weiterentwickelt, als Investment Manager die Strukturen aufgebaut, über die Investoren kapitalsuchende Startups qualifiziert haben.

ARRproof ist ein Teil dieser Arbeit. Hier kommen der Blick von Eigentümern und Investoren und meine Erfahrung mit HubSpot seit 2016 zusammen.

HubSpot Solutions PartnerAutorisierter INQA-CoachMicrosoft PartnerKöln

Nennen Sie mir Ihren Stichtag.

Vom Datenzugang bis zur Befundliste rechne ich mit zwei bis drei Wochen. Ich sage Ihnen, was bis zu Ihrem Stichtag machbar ist.